AGB's
Damit wir uns einig sind
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Angebote, Workshops, Trainings, Coachings und vergleichbare Leistungen von Thomas Rauscher / Mutmachen gegenüber Auftraggebern, die Unternehmer im Sinne des UGB sind. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
2. Vertragsabschluss
Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Angebotsannahme, schriftliche Beauftragung oder sonstige schriftliche Bestätigung zustande. Mit Annahme des Angebots gelten diese AGB als vereinbart.
3. Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Änderungen oder Ergänzungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Inhalte, Methoden und Ablauf können – soweit fachlich sinnvoll und zur Erreichung des vereinbarten Ziels erforderlich – an die konkrete Gruppe und Situation angepasst werden.
4. Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Durchführung erforderlichen Informationen, Abstimmungen, Räumlichkeiten, technischen Voraussetzungen und Ansprechpersonen rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen oder Mehraufwände, die durch unvollständige oder verspätete Mitwirkung entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
5. Honorar, Reisekosten und Spesen
Es gilt das im Angebot vereinbarte Honorar zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer (falls zutreffend). Reisezeiten, Reisekosten und sonstige Nebenkosten werden nur verrechnet, wenn dies im Angebot vereinbart wurde. Bei mehrtägigen Workshops oder Veranstaltungen sind erforderliche Nächtigungskosten nicht inkludiert und sind vom Auftraggeber zu tragen oder werden vom Auftragnehmer verauslagt und an den Auftraggeber weiterverrechnet.
6. Zahlungsbedingungen
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 21 Kalendertagen ab Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Darüber hinaus ersetzt der Auftraggeber angemessene und notwendige Mahn- und Inkassokosten nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
7. Verschiebung und Stornierung durch den Auftraggeber
Stornierungen und Terminverschiebungen bedürfen der Schriftform. Bis 21 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin ist eine Stornierung kostenfrei möglich. Bei Stornierung zwischen 20 und 8 Kalendertagen vor dem Termin werden 50 % des vereinbarten Honorars verrechnet. Ab 7 Kalendertagen vor dem Termin sowie bei Nichtdurchführung aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, wird das volle vereinbarte Honorar verrechnet. Bereits angefallene und nicht mehr stornierbare Reise-, Nächtigungs- oder Fremdkosten sind jedenfalls zu ersetzen. Die Vereinbarung eines Ersatztermins ist nach Abstimmung möglich.
8. Absage durch den Auftragnehmer
Kann ein Termin aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, insbesondere wegen Krankheit, Unfall oder höherer Gewalt, nicht durchgeführt werden, wird ehestmöglich ein Ersatztermin angeboten.
9. Unterlagen und Urheberrecht
Sämtliche im Rahmen des Auftrags ausgegebenen Unterlagen, Konzepte, Präsentationen, Methodenunterlagen und sonstigen Inhalte bleiben urheberrechtlich geschützt. Sie sind – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – ausschließlich zur internen Verwendung durch den Auftraggeber bestimmt und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung weder vervielfältigt, bearbeitet, veröffentlicht noch an Dritte weitergegeben werden.
10. Vertraulichkeit
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Seite vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, sofern keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
11. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen verarbeitet. Soweit der Auftraggeber personenbezogene Daten an den Auftragnehmer übermittelt, sichert er zu, hierzu berechtigt zu sein.
12. Referenznennung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Unternehmensnamen des Auftraggebers sowie das Logo nach Vertragsabschluss und Leistungserbringung als Referenz zu nennen (ausgenommen Universtitäten und öffentliche Einrichtungen). Die Verwendung von Testimonials, Bildmaterial oder personenbezogenen Daten bedarf einer gesonderten Vereinbarung.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss von Verweisungsnormen. Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers zuständig, sofern der Auftraggeber Unternehmer ist. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.